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Teichgeschichte

Unser Nachbar hat in seinem Garten so etwas wie eine Wasserpfütze. Das Gebilde jedoch als Teich bezeichnen zu wollen würde der Sache absolut nicht gerecht, gleicht das ganze doch eher einer nierenförmigen Betonwüste. Lieblos in den ebenso lieblos gestalteten Garten gedonnert. Natürlich wurde das ganze mit Wasser gefüllt, aber kein Pflänzchen im oder um den Teich, kein Schilf, keine Seerosen, kein Gras rein gar nichts was einem Teich ein bisschen Leben einhauchen könnte.
Eines Tages wie ich zur Arbeit ging und treppab am Garten des Nachbars vorbei musste, streifte mein Blick diese Pfütze, weil sich etwas bewegte. Nun sah ich –blau, grün und ziemlich klein eine Ente, schaute ein zweites mal hin und erkannte eine kleine hölzerne Lockente, (Diese an und für sich hübschen Dinger, welche die Jäger früher brauchten um Stockenten anzulocken und die man ab und zu mal auf Antik- oder Flohmärkten noch findet). die ans Ufer gedrängt, sich vom Wind auf und ab bewegte. Dieses Ding da das auf diesem Wasser schaukelte war aber, wie könnte es anders sein, hässlich, eckig, unharmonisch, fast schwierig, es überhaupt als Ente zu erkennen. Es schüttelte mich fast beim Anblick, aber was soll’s. Grässlicher Teich, grässliche Ente, grässliche Nachbarn die Bäume und Pflanzen krepieren lassen, nach dem Motto: wenn sie OHNE Wasser kaputt gehen pflanzt man eben einfach Neue
Jetzt bin ich doch um ein Haar abgeschweift.



Nicht desto trotz diese Krüppel Verzeihung Lockente ( NOMEN est OMEN ) wurde Ihrem Namen gerecht. Eines morgens- ich traute meinen Augen kaum, schaukelte eine hübscher in prächtigen Farben schillender Erpel aus Fleisch und Blut auf dem Wasser herum, begleitet von einer zwar weniger farbenprächtigen aber ebenso stolzen, Entendame. Die Beiden gondelten vergnügt und sichtlich verliebt über die wenigen Quadratmetern Wasser und von da an waren sie fast täglich für einige Stunden auf dem Tümpel zu Gast. Liessen sich nicht stören, wenn unsere Katze das Pärchen aufmerksam und ziemlich begierig belauerte und fanden vermutlich „besser ein kleines Eigenheim als gar kein Eigenheim“ Seit jener Zeit kommt dieses Pärchen jedes Jahr mit eintreffen des Frühlings (also jetzt) auf ihr Wasser zurück –ich hoffe noch recht lange.
27.4.07 20:31
 


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