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Ein Traum

Sie lag in einer saftigen günen Sommerwiese umgeben von einem Meer von wunderbaren Blumen.
Insekten surrten, Schmetterlinge torkelten durch die Luft. Sie lag auf dem Rücken den Blick nach oben zum tiefblauen Himmel gewandt. Vereinzelt schoben sich kleine Wölkchen durch das Firmament.

Es war ein wunderbarer Tag , ein Tag zum endlos glücklichsein. Doch ihr Herz konnte sich ob all dieser Schönheiten der Natur nicht richtig erfreuen. Sie spürte eine tiefen dunklen Schatten in ihrer Seele, einen dumpfen immerwährenden endlosen Schmerz, ein Loch, eine bohrende Sehnsucht und sie wusste nicht was dieses Gefühl verursachte.

Plötzlich huschte ein Windhauch über ihr Gesicht. War da nicht jemand neben ihr? Sie schaute sich um, nein es war nichts. Sie berührte ihr Gesicht ihre Augen um sich zu vergewissern, dass sie nicht Tag- träumte. Sie legte den Kopf zurück ins Gras und beobachtet wieder die weissen Wolkenformationen am Himmel.

Ganz plötzlich wurden Ihre Augen gefesselt von einer schneeweissen Wolke die eine aussergewöhnliche Form hatte. In diesem Augenblick wünschte sie sich ganz tief in ihrem Herzen die Wolke verwandelte sich in Pegasus. Pegasus das Pferd der Mythologie. Sie würde sich auf ihn schwingen und er brächte sie an den geheimen Ort ihrer Wünsche. Diesen Platz im Hier oder im Jenseits den nicht einmal ihre Seele kannte. Die Reise würde weit vielleicht ins nirgendwo gehen. Sie wünschte es sich so stark und fest ,dass es schon irgendwie körperliche Schmerzen verursachte und plötzlich hörte sie wiederum dieses Rauschen neben sich und......

ihr Atem stockte sie war wie gefangen. Neben ihr steht mayestätisch, unnahbar gewaltig und unbeschreiblich schön Pegasus. Ohne auch nur zu zögern schwingt sie sich elegant auf seinen Rücken, umschlingt seinen kräftigen Hals mit beiden Armen und ihre Seele flüstert „flieg Pegasus flieg“ dahin wo meine Liebe wohnt, die Liebe meines Lebens die Liebe meiner Jungend, die verlorene Liebe, die gestohlene, zerstörte Liebe, die verwundete Liebe. Die Liebe die alle Jahrhunderte überdauern wird.

Die Reise durch die Lüfte und durch die Zeit ist atemberaubend und sie verfällt in eine tiefe Trance. Sie ahnt nicht wo das Pferd der Lüfte sie hingebracht hat, sie spürt nur, plötzlich eine Befreiung, hört ein Geräusch wie Ketten die gesprengt werden und rasselnd zu Boden fallen. Verschwunden ist alle Seelenpein. Sie beginnt zu leben, die Seele beginnt zu atmen, sie fühlt sich frei, sie fühlt sich engelsgleich und aus dem Schatten der Bäume löst sich eine Gestalt.
Der Atem stockt, es kann nicht sein und doch durchfliesst sie eine tiefe Gewissheit. Die schwarzen Haare, die dunkelbraunen sanften Augen, der blitzende, unverwechselbare Schalk in seinem Blick. ALLES, ALLES was sie so lange vermisst hatte war plötzlich greifbar nah.
Ich und Du, Du und ich, die Kraft ihrer Seelenwünsche hatte sie auf unerklärliche Weise zusammengeführt -ob im hier oder im jenseits was spielt das noch für eine Rolle.
2.9.06 14:59
 


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