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Kurzgeschichten

Kampf ums Vogelhaus

Seit Jahren hängt bei uns im Garten an einer Hainbuche ein Vogelhäuschen. Bis jetzt haben sich jedes Jahr die hübschen Kohlmeisen eingemietet.
Gestern wie ich mit dem Hund spazieren gehen wollte , wurde ich Zeuge eines Vogelstreites hatte sich doch ganz frech ein Sperling Zugang zu dem Häuschen verschafft. Die Kohlmeisen zwitscherten recht aufgeregt und flogen um die Vogelvilla herum, zeterten um die Wette, hockten auf das Häuschen und klopften mit den Schnäbeln darauf herum doch der Sperling der inzwischen im Vogelhäuschen verschwunden war, regte sich nicht von der Stelle.
Bis zum Abend ging dieses Spiel weiter. Heute morgen dann dieselbe Situation. Wundert mich einfach wie lange dieser Vogelkampf andauert und wer dann zum Schluss obsiegen wird.
4.4.09 12:37


Black Monday

Vollmond?


Ich kann wieder einmal nich schlafen,bin müde und gleichzeitig hellwach und das mir, die ich doch gut und gerne meine acht Stunden brauche um ausgeruht zu sein sonst sehe ich am morgen wieder aus wie ein Chinesischer Rumpfhund bloss hängen die Falten im Gesicht und nicht am Rücken :-) Ich gebe mal dem Vollmond Schuld- und schnappe mein Buch. Sehr intressant ,die Vorstellung was passiert, wenn das Oel plötzlich versiegt auf einen Tag, Wochen, Monate, das Oel verseucht ist mit Bakterien die alle Maschinen lahmlegen. Flugzeuge explodieren lässt ,Maschinen, Fabriken , Fahrzeuge lahm legt ,alles gibt den Geist auf .Der Notstand wird ausgerufen, die Menschen plündern.

Aber im Moment bin ich zu müde der Bakterien Mikroben Therorie zu folgen

Ich lege das Buch zur Seite und schalte das Radio ein. Radio hören im Bett -ganz leise lässt mich um diese Stunde meisten wieder einschlafen. Doch Oh Schreck in der Morgenstunde

Fische versänke (Züri West)

Auch das noch. Der Tag ist wohl schon gelaufen verärgert schalte ich das Radio ab, aber schlafen kann ich noch immer nicht.Was tun ?

SCHREIBEN

Der Hund hebt müde seine Augenlieder.

Ein weiterer Versuch zu schlafen misslingt .Was nun? ich vollbringe gähnend mein Turnprogramm und überlege warum der Körper mehr Hungergefühl entwickelt ,wenn man zu wenig geschlafen hat. Wahrscheinlich verbraucht das Gähnen mehr Kalorien. Keine Ahnung aber mich ziehts magisch Richtung Kühlschrank. 2-3 Löffel Birchermüseli heben die Laune aber fördern nicht den Schlaf.
Bleibt nur eines : Computer einschalten.

Was Jago davon hält -gar nichts- er möchte ungestört seinen Schönheitsschlaf durchziehen und gibt seinem Misfallen durch ein langgezogenes grummeln bekannt.

Das Buch BLACK MONDAY von R. SCOTT REISS
23.1.08 12:31


Intensivkur für Bundesrat

Auf Anraten des Schweizerischen Bauernverbandes hat sich der Bundesrat kürzlich in Neuseeland über neue, interessante Projekte zur Finanzierung /Behebung der Rentenmisere orientieren lassen.

Neuseeland kennt seit dem 1. Juni die Besteuerung der Abgase von Rindvieh. Die Einnahmen aus dieser neuen Steuer sollen horrend sein, da jedes Tier pro Tag so ca. 500 Liter Gase aus dem Auspuff entlässt. Der Bundesrat hat , nach kurzer, intensiver Beratung festgestellt, dass diese Steuer ganz leicht Schweizerischen Verhältnissen angepasst werden könnte. Da in unserem Land die Zahl der zweibeinigen Rindviecher um einiges grösser ist als die der Vierbeinigen, wurde beschlossen diese neue Steuer beim Menschen abzuführen. Um zusätzlichen Auftrieb zu erhalten wird ab sofort die Produktion jeglicher Art von Erbsen,, Linsen, und Blaukohl, Zwiebeln und anderen treibendem Grünzeug subventioniert.

Zur Einführung der Apparate wird ein neues Bundesamt aus der Taufe gehoben. Man rechnet mit 200 neuen Arbeitsplätzen. Noch nicht ganz einig ist man sich über die Höhe der Einsparungen im Medikamentenbereich. Es wird mit einer grosser Entlastung gerechnet, da Blähungen nun nicht mehr unterbunden werden müssen, da sie dem Allgemeinwohl dienen.

Die nächste Reise des Bunderates ist bereits in Vorbereitung . Sie geht zu Georg W. Bush. Er gibt einen 3 tägigen Intensivkurs „Wie regiere ich ein Land mit einem IQ von 0.00 in Worten NULL,NULL NULL.
16.3.07 09:50


Alices Reise

Eine junge Frau namens Alice beschloss eines Abends Ihr Elternhaus zu verlassen. Sie hatte nur einen Wunsch. Weg, weg, möglichst weit weg. Ein bisschen was vom Leben sehen und ein ganz klein bisschen Spass haben, wie andere Männer und Frauen in Ihrem Alter das auch haben. Sie kannte das alles nur vom Hörensagen, denn bis anhin erfüllte sie nur zwei Dinge, Gehorsam und Pflichterfüllung. Ihre Mutter erkrankte schon sehr früh, das allein wäre ja schon hart genug gewesen, aber die Frau benutze Ihre Krankheit auch um die ganze Familie nach ihrem Willen tanzen zu lassen. Wie Marionetten an einem Strick., mal zog sie da, mal zog sie dort und alle rund um sie herum hatten gelernt, dass es das beste war, wenn man den Zuckungen der Fäden folgte, alles andere führte zu endlosen Streitereien. So hatte die kleine Alice schon früh gelernt dass Streiten nichts nützte, Streit machte Aerger immer mehr und mehr. Alice wusste von Ihrer Mutter dass die Welt voller Gefahren sei und überhaupt, aber wie das so ist, die Menschen möchten ja ihre eigenen Erfahrungen machen.

Also, Alice ging eines Tages raus und irgendwie sie wusste selber nicht wie, landete sie in einer elenden Wüste. Sie wusste nichts vom Leben, nichts von der Welt und schon gar nicht dass Wüsten existierten. Sie war deshalb ziemlich überrascht, ein bisschen ängstlich hier draussen sich zu bewegen nicht zu wissen was man machen sollte. Wie war das doch zu Hause einfach gewesen. Dort hatte das Diktat der Mutter geherrscht, jede Stunde, jede Minute hatte sie immer gewusst was nun zu machen sei., ein leichtes zu wissen was zu machen ist.
Sie lief nicht lange in der Wüste herum. Schon bald traf sie auf ein anderes Individuum der Gattung Mensch. Hab ich ein Glück dachte sie ,ein Mensch, ein richtiger Mensch hier in dieser Wüste wo nur Einöde und Hitze herrschen ein Mensch, ein richtiger Mensch.. Der Mann hiess Bruno. Und eigentlich schien es Alice diese Person sei ziemlich umgänglich.. Er erzählte Witze, war spassig und überschlug sich fast vor Fröhlichkeit wie ein balzender Pfau der ständig das rad macht. Obwohl es eigentlich gar keinen Grund gab Witze zu machen heiterte seine spassige Art Alice auf. Endlich mal etwas lustiges erleben, nicht immer Trübsal blasen, putzen, waschen, aufräumen, einkaufen, Schuhe putzen, ja vor allem das Schuhe putzen für die ganze Familie das hasste sie wie die Pest., Krankenpflege machen. Endlich einmal ein kleines bisschen spüren vom richtigen LEBEN.. Das Leben konnte ja so richtig schön sein – oder nicht?

Trotzdem war ihr bewusst, dass sie irgendwie etwas dummes gemacht hatte, nun war sie hier in einer Wüste gelandet. Es schien ihr die Wüste sei wirklich riesig, heiss, weit, gefährlich.
In Gedanken schimpfte sie mit sich selber, ja die Eltern hatten sie doch gewarnt, da draussen ist es gefährlich und wenn Du nicht auf uns hörst, wird das alles kein gutes Ende nehmen.
Ja, so war das wohl, es kam ihr in den Sinn, dass früher immer wenn sie was gemacht hatte was ihre Eltern ihr verboten hatte sofort eine Strafe Gottes eingefahren war. Sie wusste nicht warum und wieso aber Gott schien immer zu sehen was sie machte und die Mutter sagte auch immer Gott straft sofort.
Ihr kam die Erkenntnis , die Eltern mussten kluge Menschen mit sehr viel Lebenserfahrung sein und sie sie war wirklich ein dummes Ding und hatte wieder einmal nicht gehört.


Nun, so dachte sie, und da sprach wieder ein anderer Teil ihrer Seele zu ihr, vielleicht ist das ja alles auch gar nicht so schlimm und überhaupt habe ich ja jetzt diesen Bruno getroffen der wird schon wissen was zu tun ist, es scheint er ist ein paar Jahre älter und hat mehr Lebenserfahrung ich werde mich mal ein bisschen an ihn halten und sehen wie das jetzt weitergeht. Irgendwann werden wir auch in dieser grossen Wüste mal auf Leute treffen und dann, ja dann kann ich mich auch ohne weiteres wieder abseilen, kein Problem. So dachte sie, dieses junge, dumme ,unerfahrene Ding. Jawohl, eigentlich ein ganz normaler Gedanke wie man meinen könnte oder nicht.?

Doch leider, schon sehr bald merkte sie, dass Bruno ein kleines Problem hatte und zwar fürchtete er sich noch viel, viel mehr vor diese riesigen Wüste. Deshalb machte er immer Spässe, um damit seine eigenen Angst und Unsicherheit zu verbergen. Dies hatte Alice sehr schnell bemerkt, aber was tun, sollte sie ihm sagen du bist ein Schisshase , sei ein Mann und überlege war wir gemeinsam hier draussen tun können. Nein, so viel Mut hatte sie nicht. Sie hatte nie gelernt irgend jemandem irgend etwas zu sagen auch wenn es ihre feste, innere Ueberzeugung war. Zu grosse Angst hatte sie, nicht mehr geliebt zu werden, zurück gestossen zu werden. Nein, dachte sie, es ist besser zu schweigen und sein Spiel und seine Spässe mitzumachen. Sie dachte sich, wenn wir beide fest zusammenhalten, dann sind wir zwei, also, gemeinsam sind wir stark, da kann uns wohl nichts passieren.

Da sie also beide gleich dachten und keinen Lust hatten die Wüste zu durchqueren stellte sich auch –gottseidank- nicht die Frage über diesen Punkt streiten zu müssen.“ Sollen wir oder sollen wir nicht“, es war ganz logisch, dass sie nicht wollten. Sie beschlossen an diesem Platz zu verharren. Irgendwann würde sich dann schon eine Lösung abzeichnen und Alice hatte gelernt ,dass man nur genug beten musste bis Gott eine Lösung schickte .Gott konnte nicht nur strafen, nein natürlich nicht, nein Gott konnte einem auch zu Hilfe kommen.
.
Natürlich dachte sie in einem kleinen winzigen Ecken ihres Hirnes darüber nach die Wüste alleine zu durchqueren und fand auch dass es sicher eine Möglichkeit gegeben hätte die man näher durchdenken müsste. Doch Bruno jammerte über dieses und jenes Leiden dass ihn plagte und sie sagte zu sich, nein Du wärest jetzt wirklich ein schlechter Mensch würdest Du deinen Retter in der Not einfach hier in dieser Einöde verlassen und alleine flüchten.
Nein mit diesem Gedanken oder dieser Tat hätte sie nicht leben können.

FORTSETZUNG FOLG
13.11.06 21:58


Ein Traum

Sie lag in einer saftigen günen Sommerwiese umgeben von einem Meer von wunderbaren Blumen.
Insekten surrten, Schmetterlinge torkelten durch die Luft. Sie lag auf dem Rücken den Blick nach oben zum tiefblauen Himmel gewandt. Vereinzelt schoben sich kleine Wölkchen durch das Firmament.

Es war ein wunderbarer Tag , ein Tag zum endlos glücklichsein. Doch ihr Herz konnte sich ob all dieser Schönheiten der Natur nicht richtig erfreuen. Sie spürte eine tiefen dunklen Schatten in ihrer Seele, einen dumpfen immerwährenden endlosen Schmerz, ein Loch, eine bohrende Sehnsucht und sie wusste nicht was dieses Gefühl verursachte.

Plötzlich huschte ein Windhauch über ihr Gesicht. War da nicht jemand neben ihr? Sie schaute sich um, nein es war nichts. Sie berührte ihr Gesicht ihre Augen um sich zu vergewissern, dass sie nicht Tag- träumte. Sie legte den Kopf zurück ins Gras und beobachtet wieder die weissen Wolkenformationen am Himmel.

Ganz plötzlich wurden Ihre Augen gefesselt von einer schneeweissen Wolke die eine aussergewöhnliche Form hatte. In diesem Augenblick wünschte sie sich ganz tief in ihrem Herzen die Wolke verwandelte sich in Pegasus. Pegasus das Pferd der Mythologie. Sie würde sich auf ihn schwingen und er brächte sie an den geheimen Ort ihrer Wünsche. Diesen Platz im Hier oder im Jenseits den nicht einmal ihre Seele kannte. Die Reise würde weit vielleicht ins nirgendwo gehen. Sie wünschte es sich so stark und fest ,dass es schon irgendwie körperliche Schmerzen verursachte und plötzlich hörte sie wiederum dieses Rauschen neben sich und......

ihr Atem stockte sie war wie gefangen. Neben ihr steht mayestätisch, unnahbar gewaltig und unbeschreiblich schön Pegasus. Ohne auch nur zu zögern schwingt sie sich elegant auf seinen Rücken, umschlingt seinen kräftigen Hals mit beiden Armen und ihre Seele flüstert „flieg Pegasus flieg“ dahin wo meine Liebe wohnt, die Liebe meines Lebens die Liebe meiner Jungend, die verlorene Liebe, die gestohlene, zerstörte Liebe, die verwundete Liebe. Die Liebe die alle Jahrhunderte überdauern wird.

Die Reise durch die Lüfte und durch die Zeit ist atemberaubend und sie verfällt in eine tiefe Trance. Sie ahnt nicht wo das Pferd der Lüfte sie hingebracht hat, sie spürt nur, plötzlich eine Befreiung, hört ein Geräusch wie Ketten die gesprengt werden und rasselnd zu Boden fallen. Verschwunden ist alle Seelenpein. Sie beginnt zu leben, die Seele beginnt zu atmen, sie fühlt sich frei, sie fühlt sich engelsgleich und aus dem Schatten der Bäume löst sich eine Gestalt.
Der Atem stockt, es kann nicht sein und doch durchfliesst sie eine tiefe Gewissheit. Die schwarzen Haare, die dunkelbraunen sanften Augen, der blitzende, unverwechselbare Schalk in seinem Blick. ALLES, ALLES was sie so lange vermisst hatte war plötzlich greifbar nah.
Ich und Du, Du und ich, die Kraft ihrer Seelenwünsche hatte sie auf unerklärliche Weise zusammengeführt -ob im hier oder im jenseits was spielt das noch für eine Rolle.
2.9.06 14:59





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