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Gedichte

der Kuchen heisst Macht

Sie teilen den Kuchen
sie schneiden ihn klein
sie stopfen, was immer
ins Maul passt, hinein
Sie fressen den Kuchen
ich hör sie laut schmatzen
ich seh ihre dunklen,
gefräßigen Fratzen

Der Kuchen heißt Macht
der Kuchen heißt Geld
ein Stück von der Pracht
ein Stück von der Welt
Ich sitze weit draußen
bin stumm und bin taub
ich trinke den Regen
und esse den Staub

Ich sitze weitab
bin lahm und bin blind
die Welt ist mein Mutter
und ich bin ihr Kind
Mein mageres Hündchen
mein treuer Gesell
heißt »Hoffnung«
und hilft mir mit leisem Gebell.

Das Gedicht ist leider nicht von mir, ich finde es einfach super,wiederspiegelt doch ganz einfach unsere heutige Machtgesellschaft. darum bekommt es ein Plätzchen in meinem Blog.
26.3.07 10:16


Das Leben ist ein Fight

Manchmal kommt dir das Leben vor wie ein persönlicher Fight
du kämpfst gegen einen Partner
bald liegst du oben
bald bist du unten
manchmal spieltst du mit dem Gegner
du fühlst dich gut, hast alles im Griff
dann bekommst du unerwartet eine volle Breitseite ins
Gesicht, du hast blaue Flecken, die Augen blutunterlaufen, die
Backen geschwollen,die Nase gebrochen
zwischendurch bekommst du Auszeiten, darfst in die Ecke sitzen
wirst gepflegt und aufgepäppelt, gehätschelt und motiviert und von neuem
beginnt die Runde
voll Elan steigst du wieder in den Ring, mit
Kampfesgeist , siegesgewiss, du willst es schaffen
du wirst es schaffen
du redest dir das immer wieder ein, doch du
taumelst und stürzt
der Schädel brummt, deine innere Welt
wird schwarz
du wirst ausgezählt 10, 9, 8, 7, sechs -es darf nicht sein -du rappelst dich wieder auf und von neuem
beginnt der Kampf

nicht zurückdenken
vorwärts blicken
es sind ja nur noch
3 Runden bis zum Ende
das ist zu schaffen
es ist nicht hoffnungslos
doch wie lange sagst du dir das schon wie lange spielst du
Stehaufmännchen
immer und immer wieder
auf in den Kampf
Bühne frei
Vorhang auf
lächeln immer nur lächeln
Die Welt ist eine Bühne


doch du spielst keine Hauptrolle
bis weniger als
ein Staubkorn in der Wüste
wen kümmert diese lächerliche Aufführung
Schicksal mach den Vorhang zu

A L L E I N E

möcht ich sein mit meinem Gegner
ihm ins Auge sehen und fragen
WARUM ich
9.1.07 15:49


Weisst Du
wie es ist
wenn du da sitzt
und es ist in dir
es nagt und nagt
und du weisst nicht was "es" will
dieses beklemmende Gefühl
von

ich müsste doch ,ich sollte, ich brauche einen neuen Weg,
und doch du hast keine Ahnung wo diese Weg hingehen soll.

Keine Ahnung was ich falsch mache, keinen Schimmer -oder doch-? Habe ich eine Ahnung und
bin nur zu feige etwas zu tun? Könnte sein. Sicher ist, es ist nicht
gut, wenn ich mich wieder zudröhne mit Arbeit, ich habe keine paar Minuten für mich- für
MEINEN Weg , zwischen Arbeit, Terminen funktionieren und reiten . Da bleibt keine Zeit für meine Reise
ins Innere. Den Weg zu mir, der mir bisher so viel geholfen hat. Ich glaube da liegt das
Geheimnis.
Immer wenn ich von diesem Weg nach innen abkomme wehrt sich meine Seele
sie lässt mir dann keine Ruhe bis ich mich wieder auf sie besinne, nach innen horche, doch
horchen alleine nützt nichts. Sie sagt nicht tu das, tue jenes, ich muss es erahnen,handeln mich etwas
mehr auf unbewusste Reaktionen einlassen so wie das war mit meiner Liebe.
Die fand zu mir, OHNE dass ich suchte, ich wusste einfach sie würde irgendwo sein, tief im Innern wusste meine Seele das, ICH selber habe es nicht wahrgenommn,meine Träume redeten aber immer wieder davon -JAHRELANG - und plötzlich war sie da.

Insgeheim hatte ich hier gehandelt,da reagiert und dieses und jenes getan ohne bewusste Absicht -sogar mich manchmal wundernd darüber was ich den da schon wieder gemacht hatte, und SO
haben wir zueinander gefunden-wie wenn wir beide in einem grossen Labyrinth auf entgegengesetzen Seiten gestartet wären und trotz aller Hindernisse wie blind zueinander gefunden haben.
Genau so muss ich es tun, ETWAS tun,machen was ich schon lange wollte und dann findet auch dieser Teil meines
Lebens zu mir, das was ich machen möchte ist vielleicht ganz was anderes als ich jetzt mache. Ich hoffe es ich weiss es nicht ich werde es jetzt geschehen lassen und rufe in die Wüste(oder wohin auch immer) "hier bin ich" finde mich.
1.12.06 08:29


Novembernebel

Novembernebel senkt sich über diese Erde
über Blumen, Gräser, Bäume und
über meine Seele

Novembernebel hüllt mich ein
schützt mich
lässt mich ein bisschen
traurig sein

Novembernebel legt sich wie eine
sanfte Decke über mich
verschleiert meinen Blick und
macht mich nachdenklich

Novembernebel zwängt sich in jede Ritze
zwischen jedes Haus
und verhängt der
Spinnen Netze

Novembernebel lässt sich vom Sonnenscheine
necken
gibt dem Tanzen ihrer Strahlen nach
und lässt sie die Farben neu erwecken

würden wir
ohne
Novembernebel
der Sonne Schein wirklich schätzen?
16.11.06 20:48


Ich weiss nicht wo geh ich hin

Ich weiss nicht wo komm ich her
Ich weiss nicht wo geh ich hin
Mich wundert, dass ich so fröhlich bin

Ich weiss nicht ob ich das richtige tue
Ich weiss nicht ob ICH das bin
Mich wundert, dass ich so traurig bin

Ich weiss nicht ist DAS mein Leben
Ich weiss nicht gehörst Du dazu
Fröhlich und traurig zugleich –
geht das immer zu?
23.6.06 08:25


wäre ich aus Stein würde ich mich nicht bewegen
würde ich mich nicht befinden
manchmal gut manchmal schlecht
eine Sekunde so und die andere so

in ständiger Bewegung auf und ab

würde zwar nichts fühlen
hätte keine Schmerzen
aber
auch kein Glücksempfinden
soll ich mir wünschen ich wäre aus Stein?

was überwiegt -die Glücksmomente oder die
Momente des Kampfes
was macht mich stark was gibt mir Mut
Du und ich
ich und Du
auf und ab
immerzu
sekundenschnell geschrieben
nicht überlegt
nicht überdacht einfach so hingeworfen
morgen schon überholt durch neue Gefühle, Empfindungen

Mensch ist Mensch
weil er lebt und weil er fühlt
4.4.06 17:12


Zwischen zwei Welten

Ich lebe hier und ich lebe da
In einer alten und in einer neuen Welt


Die neue Welt, das neue Leben gibt mir Kraft
Ich spüre, dass ich lebe, fühle, atme, liebe, ich
lache ,weine, kann sein wer ich bin, kann mich fühlen,
Dich spüren, mit Dir zusammen sein

dann kommt der harte Schnitt

Szenenwechsel

zurück
in das alte Leben,
zurück in das
Haus das früher mal Gefängnis war,
wo ich nicht atmen konnte, nicht leben, nicht spüren
nicht lieben, nicht mich freuen

zurück
in das nicht exisiteren der Seele

Neue Welt gib mir Kraft
Neue Welt hab Geduld
Neue Welt liebe mich
Neue Welt Du bist so weit weg
Neue Welt bist Du das Licht am Ende des Tunnels


MEINE

Neue Welt hat so viele Facetten
Neue Welt ist so verletzlich
Neue Welt darum lieb ich Dich
Neue Welt ich trage Sorge zu Dir
Neue Welt ich will Dich nicht verlieren
Neue Welt Du bist immer in meinem Herzen
27.3.06 11:15


Feuer oder Wasser
Himmel oder Erde
Eis oder Lava
Aufbauen oder Zerstören
Verderben oder Gedeihen
Fluchen oder Beten
Gesund oder Krank
Ehrlich oder Verlogen
Ankommen oder Weggehen
Stark oder Schwach
Geduld oder Ungeduld
Anfang oder Ende
Nah oder Fern
Vielfalt oder Eintönigkeit
Leben oder Sterben
Medizin oder Honig
Altes Leid oder neues Leid
Mut oder Verzweiflung
Sein oder Nichtsein
Morgen oder Abend
Neubeginn oder Hamsterrad
Strasse oder Labyrinth

Ist nicht eines wie das andere

sind wir nicht Anfang und Ende
Stark und schwach
zugleich
Geduldig wenn wir lieben
und ungeduldig wenn wir ein Ziel erreichen wollen

Haben Mut
und sind trotzdem verzweifelt
Zeigen uns stark
und sind doch so schwach

Zeigen uns schwach
und sind doch so stark

Der Kopf will Freiheit
und der Körper sucht das Leiden

Fragen oder Antworten
Zufall oder Schicksal
Hilfe oder Knebel

Einmal noch die Finger
nach der Flamme ausgestreckt
nun
gehört auch das zu meiner Vergangenheit

Asche zu Asche
ein zweites Mal
Ruhe sanft und in Frieden ich bin dankbar dass
ich
an Dir gewachsen bin

Ich
zerbreche nicht
Ich

DURCHBRECHE
den
KREISLAUF

Altes Leid gegen neues Leid
ein schlechter Tausch

erst
BLIND

Jetzt
SEHEND

ich bin –endlich-
AUGEWACHT
28.9.05 20:15


Glück ist

Glück ist
ein Wort von Dir

Glück ist
deinen Atem spüren

Glück ist
du bist hier

Glück ist
mit dir verbunden

Glück ist
mit dir zu sein

Glück ist
mit dir zu schweigen

Glück ist
unendlich flüchtig

Glück ist
nah und manchmal fern


Glück ist
ERINNERUNG
18.9.05 18:13





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