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Geschichten die das Leben schrieb

Schicksal

es ist (oder war)wie wenn an beiden Enden der Pole je ein Mensch starten würde um ans andere Ende der Erde zu gelangen. Die möglichen Wege sind mehr als

millionenfach

und trotzdem treffen sich die Beiden auf Ihrer Reise ungefähr so wie wenn sie von einem Magnetchen unsichtbar angezogen würden
12.7.07 10:55


Maria Magdalena

Heute habe ich die Bestätigung dafür dass mein teilweise skurriles Zwischenleben einen Sinn hatte, ALLES, jedes war vonnöten.Ich habe ja immer gespürt ich MUSS es tun egal wie weit es von meinem bisherigen ach so seriösen Vorleben entfernt war,eine Faust schob mich vorwärts und ich spürte tief innen irgendwann ergibt sich der Sinn

und
jetzt
weiss
ich
es

schön dass die Intuition gesiegt hat, sie ist wieder ein Teil von mir geworden..................................geknüppelt - geknebelt - befreit -



Hallo ich begrüsse Dich
12.7.07 10:49


Ermitage Arlesheim

Mein Interesse für die Geomantie bringt es mit sich, dass ich immer wieder nach unberührten Landschaften suche und so oft auf ganz spezielle Kleinode der Natur stosse. Ein solcher Ort ist die –Ermitage in Arlesheim.

Auch wenn man sich diesem Ort nicht aus geomantischer Sicht –sondern als „normaler“ Geniesser von unberührter Natur nähert, wird man überrascht werden.
Dieser wunderbare Platz ist eine kleine, in sich geschlossene Welt, abgeschottet von der Hektik unserer Zeit.
Zum Glück wenig bekannt und daher nicht von einem Glace, Popkorn oder wurstkauenden, gelangweilten Besucherstrom durchströmt.
Was ich von diesem Nachmittag nicht mit der Kamera festhalten konnte:


Vor der Grotte der Prosperina die leider nur bei Führungen durch die Ermitage geöffnet wird setzten wir uns auf eine Bank, genossen die Ruhe .Eine junge Eidechse zeigte sich mal hier, mal da aus eine Ritze, äugte listig in die Welt. Huschte über die Steine, über die Bank und schwupps auf meine Jeans. Bein hinunter, Bein hinauf in einem Affentempo. Leider war ich zu langsam,(oder die Echse zu schnell) bis ich die Kamera gezückt und eingestellt hatte war das Tierchen bereits wieder in seine Steinwelt entwischt.

Auf dem Teich der umsäumt ist von riesigen alten Bäumen, bewegte sich ein winziges, schwarzes Etwas.Kaum grösser als ein Hühnerei. Wir mussten genau hinsehen, um zu erkennen, dass es sich um eine kleine Ente handelte. Das Schwarz und die Grösse liess zuerst darauf schliessen, es handle sich um ein Blesshuhn.Dem war aber überhaupt nicht so das kleine Ding hatte orange Flügelche und seine Mutter war auch nicht viel Grösser. Energisch schimpfte sie mit dem kleinen Ding das munter auf dem Wasser herumwuselte und sich so schnell seine Beinchen paddeln konnten von der Mutter ins Nahe Grünzeug davonmachte. Das Zurückrufen und Schimpfen der Mama fand der Kleine gar nicht lustig. Er machte seinem Unmut Luft indem er kräftig mit den winzigen, orangen Flügelchen auf und ab schlug.

Leider waren die Beiden zu winzig um mit der Kamera festgehalten zu werden –oder nicht?? ev kann ein gutes Auge etwas finden? Bild 6



Zur Diogenes Grotte gibt es folgende Anekdote:

Diogenes ging einst am helllichten Tag mit einer Laterne auf dem Markplatz umher. Auf die Frage was er bei Tag mit seiner Laterne dort suche, antwortete er:

“Ich suche einen Menschen“.

Auf diese Anektdote bauen die Inschriften die nicht mehr existieren in der Grotte auf.

„Je cherche un homme“

Weiter oben folgt: et moi, je l’attends.
Und weiter oben: est-ce qui c’est toi ?


Weitere Bilder findet Ihr auf dem Link : ERMITAGE
19.6.07 07:58


neue Triebe

Es gab eine Zeit der Gefangenschaft
Eine Zeit des Erduldens
Ertragens
Eine Zeit des Leidens
des befreien ‚s
eine Zeit
Der Orientierungslosigkeit
Hoffnungslos
Auf gewisse Art
auch wieder gefangen

Gefangen in der Angst die Last
könnte zu schwer gewesen sein ,alles
wurde erdrückt, kein Stein ist auf dem
anderen geblieben
nichts war mehr da,
von der einstigen Kraft

Doch
Nach Jahren der Geduld hat sich aus
Schutt und Asche hier und da ein
Trieb ausgestreckt, mit jungem, frischen
Grünzeug
wächst und
wächst
erstarkt
fühlt sich gut
spürt woher das Licht kommt wo die
Nahrung ist
was
LEBEN
wirklich heissen sollte

Nicht dem Mammon nachrennen
Nicht mit dem Strom schwimmen¨
Sich selber sein
In dir drinnen nun auch das
Urweltliche erspüren
Zurück zur Natur
...

Und die Natur fängt bei dir selber an
16.6.07 08:18


Spirituelle Reisen??

Spirituelle Reisen so wie du sie verstehst wie geht denn das??


Möchte versuchen Deine Frage zu beantworten ist gar nicht so einfach jemandem zu erklären wie man veränderte Bewusstseinzustände erreicht ,wie so etwas funktioniert. Ich setze einfach einmal voraus, dass du vielleicht schon autogenes Training kennst oder solche Sachen die dazu da sind den Körper „herunterzufahren“ ihn ruhig zu machen. Spirituelle Reisen können nur gemacht werden wenn im Kopf Gedankenleere herrscht, ich glaube das ist die grösste Schwierigkeit.. Man kann mit dem Mund schweigen, da habe ich sowieso keine Probleme bin keine Quasseltante aber versuch mal aus dem Kopf die hundertausendundeinen Gedanken wegzubringen. Das ist die erste grosse Hürde die genommen werden muss, Ruhe in den Kopf zu bringen , dann mental in die Tiefe zu gehen und durch das Tor in diese andere Welt zu gehen. Ob es nun unser höheres selbst ist oder ob wir wirklich auf Helfer (oder Kollektivpsyche) in der anderen Welt zurückgreifen können ich bin da noch vorsichtig, ich glaube dass es möglich ist, aber würde mich da noch nicht endgültig festlegen. Damit du in einen besonderen Zustand kommst, ähnlich der Trance sind eben die äusseren Umstände auch wichtig. Die Schamanen oder Naturvölker brauchen dazu diese Trommelmusik und Musik im allgemeinen kann sehr behilflich sein. Ich hatte dazu ein ganz spezielles Erlebnis (ein anderes als das beim Schnupperkurs in Tierkommunikation)aber darüber ein anderes Mal.

Also an diesen besonderen Kraftorten herrscht auch eine spezielle Energie. Wenn du mit der Wirbelsäule Kontakt zu einem solchen Stein hast und die Füsse gut auf dem Boden stehen wird der Körper diese Schwingungen aufnehmen er schüttelt dich quasi ganz einfach in eine solche Trance, es ist einfach himmlisch.
Wenn der Körper rüberrutscht in diesen Zustand dann wird jede Faser deines Körpers von einem ganz speziellen Gefühl durchflutet und in diesem Zustand kannst du viele Dinge wahrnehmen die dir sonst verborgen bleiben. Es geht dann noch weiter aber darüber ein anderes Mal.
Kannst du schon meditieren dann ist es sicher nicht so schwierig.
5.6.07 08:22


Kraftorte

Eine ganz winzige lustige Begebenheit in Bezug auf Kraftorte oder den glauben an diese Dinge passierte vor einigen Tagen:

Mein (ex)Mann war am Telefon und sprach mit einer ehemaligen Schulkollegin über Gott und die Welt .Scheinbar fragte sie ihn nach unserer Einstellung zu der Heilwirkung der Edelsteine und er sagte, dass wir oft für Kunden Schmuckstücke so machen müssten dass sie direkten Hautkontakt hätten, wir würden das kennen er sagte natürlich nicht dass er das ganze als Hokuspokus betrachtet. Gleichzeitig schweifte das Gespräch dann ab, er erzählte Beatrice dass er in unserer Pfarrei an einer Führung teilgenommen habe. Der neue, recht junge, innovative Pfarrer möchte endlich den hl. Verenkult etwas aufleben lassen. In allen anderen Ländern oder Kulturen wird aus so was etwas gemacht nicht aber bei uns , bis vor kurzer Zeit mussten sich die Leute den Weg zu dem Sarkopharg der hl. Verena noch suchen zwischen Müllkontainern und Fahrzeugen. Der Weg zur Krypta war nicht einmal markiert. Also der Pfarrer sprach zu einer Gruppe von Geschäftsleuten und sagte dabei, dass er selber ja nicht an diese Kraftorte glaube, aber letzthin habe er sich in der Krypta aufgehalten. Die Türe sei aufgegangen eine Familie mit vier oder 5 Kindern sei hereingekommen und nach kurzer Zeit hätte der Kleinste etwa 5 Jahre alte Knabe plötzlich gerufen „du Mami da zieht es mich geradewegs hierhin und er stellte sich hinter den Sarkopharg der hl. Verena. Genau dort soll sich eben eine solche Kraftstelle befinden. Unter den anwesenden Geschäftsleuten befindet sich eine Buchhändlerin, die glaubt nur was man auch beweisen kann, sie sagte also dann stelle ich mich gerade mal dahin das möchte ich jetzt aber selber wissen/erfahren. Nach einiger Zeit fragt sie der Pfarrer und, wie ist Ihre Meinung. Sie sagte es sei ganz komisch sie hätte den ganzen Tag über schon kalte Füsse und nun seien sie ganz warm geworden. In der Tat ist es so, dass eben Kinder diese Energien –weil sie noch nicht abgestumpft und zugedröhnt sind wie die Erwachsenen - viel leichter spüren und Erwachsene die nicht sensitiv sind eben an solchen einfachen Dingen wie Veränderungen des Wäremszustanden die Energien wahrnehmen können.

Mit geschulten/sensibilisierten Sinnen können aber eben noch ganz andere Sachen wahrgenommen werden.
4.6.07 10:11


uff gerade noch geschafft

Jedes Jahr nisten sich im Stall in der Boxe die Schwalben ein. Meistens sind es 2 oder drei Nester die die Vögel da bauen. Ist lustig zuzusehen wie die Wohnungen der Tiere wachsen, sie haben viel Arbeit bis es soweit ist. Wenn der Bau dann fertig ist wird gebrütet und dann irgedwann sieht man die kleinen dunklen Knopfaugen der jungen vögelchen aus den Nestern blinzeln, wie sie hungrig auf Ihre Elterntiere warten. Die schlimmste Zeit (Pferdebesitzermässig) gesehen ist jene, da so viel hin und her geflogen wird in der Boxe und dann jener Ballast abgeworfen wird den man meisten Sch.... nennt , so dass mein dunkelbraunes Tier aussieht wie Pünktchen und Anton. Der Reitlehrer/Stallbesitzer witzelt jeweils „du hast aber ein verschissenes Pferd“- im übertragenen Sinn gemeint natürlich –ich hab ein ganz tolles Pferd was fällt dem ein so was zu sagen . : -)

Dieses Jahr nun wunderten wir uns lange, warum die Schwalben zwar da waren, aber offensichtlich keine Nester bauen wollten. Sie flogen ein und aus aber die Wände der Vogelbehausungen wuchsen nicht, die Vögel sassen oft auf den Balken untätig herum, irgendwie so schien es -hilflos. Bis dann irgendwem die Erleuchtung kam. Die armen Tiere, es war in den letzten Wochen so trocken, die finden keinen Baustoff. Wir dachten das Wasser vom nahegelegenen Bach genüge, aber scheinbar müssen Nässe und Dreck näher beieinander liegen damit die Vögel brauchbaren Mörtel oder Lehm herstellen können. Wir stellten Wasserbecken auf machten grosse Pfützen und siehe da hopp, hopp,hopp das Bauen begann und schnell waren die Nester gemacht. Uff, gerade noch rechtzeitig .

Und heute Nacht hat es gottseidank geregnet. Gottseidank für die Natur, gottseidank für den Menschen.
5.5.07 08:14


blöde Katze ?

Der Graureiher macht es sich einfach: morgens, wenn alle noch schlafen,hockt er an den Teich und fischt sich genüsslich und sehr bequem sein Morgenessen . Während des Tages beobachtet er seine Fanggründe vom Hausdach aus aber er getraut sich nicht so sehr zwischen die Häuser, da die Bewohner sich dann schon eher in Ihren Gärten aufhalten. Wie ich den Raub dann trotzdem bemerkt habe? Ganz einfach, die Goldfische hocken, trotz strahlender Frühlingssonne, unter den Steinen und zeigen sich nicht nicht einmal ,wenn ich Futter in den Teich werfe oder sie mit den Fingern locke. Aber jetzt: TOTENSTILLE.

Eigentlich bin ich ja immer begeistert wenn die Natur vom Menschen abgetrutzte Plätze zurückerobert, sei es ein grünes Pflänzchen, dass sich irgendwo durch einen kleine Lücke im Asphalt zwängt aber... müssen das ausgerechnet meine Goldfische sein?

Vielleicht wenn die Fische wählen könnten zwischen diesem schnellen Reihertod oder dem rausgehangelt werden von einer listigen Katze, die dann das Objekt ihrer Begierde schlussendlich -nachdem es sich nicht mehr zappelt -im wahrsten Sinne des Wortes "lufttrockenen " lässt ,würden sie sich sicher für die Variante 1 entscheiden. Ich hatte mal so ein spezielles Modell einer Katze, schwarz weiss, sehr hübsch und für meine Begriffe ziemlich blöd beziehungsweise einfach total Katzen unspezifisch. Als Jungkater, eitel wie Männer sind hockte Peti sich an das Gartentor und wartete bis Spaziergänger Richtung Friedhof pilgerten , und ob des hübschen Kätzchens ein "Ah und .. oh der Verzückung ausstiessen
und...
Der Kater war so doof, dass er den Menschen mit hocherhobenen Schwanz um die Beine strich und danach zufrieden hinterher pilgerte. In den allermeisten Fällen spazierten die Friefdhofgänger oder Wanderer ja wieder den gleichen Weg zurück und die Katze kam glücklicherweise wieder bei uns an.Aber eines Tages war sie definitiv wie vom Erdboden verschluckt. Kein Rufen,kein Suchen kein Schütteln des Trockenfutterpacketes half , der Peti blieb verschwunden. Einen Tag,2 Tage . Inserat schreiben, Plakate aufhängen verzweifelt gesucht: hübsche,schwarz-weisse, blöde , junge Katze,nein das schrieb ich natürlich nicht direkt so, nur zu denken gestattete ich es mir schon.

Dann nach fast einer Woche endlich ein Telefon, wir haben eine Katze die dieser Beschreibung ähnelt, allerdings hat sie ein weisses Spitzchen am Schwanz. Ja sie hat, tief durchschnaufen das hatte ich auf meiner Beschreibung nicht erwähnt. Die Frau wollte sich vergewissern ob das wirklich meine Katze sei, sie hoffte insgeheim ,so merkte ich darauf sie behalten zu können. Aber zum Glück hatte ich Fotos und der Beweis war erbrachte . Es war unser PETI.
Na hoffentlich hat das pelztragende Tierchen seine Lektion gelernt. Ja sie hatte. Sie lief


zwar noch mit den Leuten mit aber meines Wissen (?) nur bis zum Friedhof.




Dieser Peti war wie alle Katzen ein grosser Jäger. Natürlich hatte er es auch auf unsere Goldfische abgesehen. Er sass oft am Teich,und schaute fasziniert den im Schwarm herumgondelnden Fischen zu. Drei davon, darunter auch Karlchen hatten einen wunderbaren langen, geschweiften Schwanz in oranger und weisser Farbe hinter sich her elegant durchs Wasser gezogen. Karlchen zeichnete sich dabei noch durch eine ausserordentliche Grösse aus. Ich war richtig stolz auf dieses wunderschöne Exemplar seiner Gattung. Aber genau dieser prächtige Schwanz war dann wohl auch sein Todesurteil. Petis Krallen haben wohl genau Diesen erwischt und rausgezogen. Ich fand karlchen leblos am Rande des Gewässers. Rettungsversuche machte ich keinen mehr. Er war ziemlich tot aber auch ziemlich ganz. Scheinbar sind Goldfische nicht das Traumfutter für Katzen schlechthin oder seine Haut war zu zäh um bis aufs Fleisch durchzukommen? Keine Ahnung ich habe es unterlassen die Katze zu befragen und der Sache auf den Grund gehen. Heute ist Peti bereits seit langer Zeit in den ewigen Jagdgründen der Hauskatzen angelangt. Ich denke es zumindest, denn sein verschwinden war genauso mysteriös wie alles um ihn herum. Er verschwand am 23. April ,genau am Geburtstag meiner verstorbenen Mutter der er eigentlich gehörte. Zu letzt gesichtet wurde er von Nachbarn auf dem Friedhof..


Zufall ? Logisch 1-0-1-0-1-0 werden die Mathematiker und Informatiker unter euch sagen.Peti 1" border=0">
28.4.07 13:22


Teichgeschichte

Unser Nachbar hat in seinem Garten so etwas wie eine Wasserpfütze. Das Gebilde jedoch als Teich bezeichnen zu wollen würde der Sache absolut nicht gerecht, gleicht das ganze doch eher einer nierenförmigen Betonwüste. Lieblos in den ebenso lieblos gestalteten Garten gedonnert. Natürlich wurde das ganze mit Wasser gefüllt, aber kein Pflänzchen im oder um den Teich, kein Schilf, keine Seerosen, kein Gras rein gar nichts was einem Teich ein bisschen Leben einhauchen könnte.
Eines Tages wie ich zur Arbeit ging und treppab am Garten des Nachbars vorbei musste, streifte mein Blick diese Pfütze, weil sich etwas bewegte. Nun sah ich –blau, grün und ziemlich klein eine Ente, schaute ein zweites mal hin und erkannte eine kleine hölzerne Lockente, (Diese an und für sich hübschen Dinger, welche die Jäger früher brauchten um Stockenten anzulocken und die man ab und zu mal auf Antik- oder Flohmärkten noch findet). die ans Ufer gedrängt, sich vom Wind auf und ab bewegte. Dieses Ding da das auf diesem Wasser schaukelte war aber, wie könnte es anders sein, hässlich, eckig, unharmonisch, fast schwierig, es überhaupt als Ente zu erkennen. Es schüttelte mich fast beim Anblick, aber was soll’s. Grässlicher Teich, grässliche Ente, grässliche Nachbarn die Bäume und Pflanzen krepieren lassen, nach dem Motto: wenn sie OHNE Wasser kaputt gehen pflanzt man eben einfach Neue
Jetzt bin ich doch um ein Haar abgeschweift.



Nicht desto trotz diese Krüppel Verzeihung Lockente ( NOMEN est OMEN ) wurde Ihrem Namen gerecht. Eines morgens- ich traute meinen Augen kaum, schaukelte eine hübscher in prächtigen Farben schillender Erpel aus Fleisch und Blut auf dem Wasser herum, begleitet von einer zwar weniger farbenprächtigen aber ebenso stolzen, Entendame. Die Beiden gondelten vergnügt und sichtlich verliebt über die wenigen Quadratmetern Wasser und von da an waren sie fast täglich für einige Stunden auf dem Tümpel zu Gast. Liessen sich nicht stören, wenn unsere Katze das Pärchen aufmerksam und ziemlich begierig belauerte und fanden vermutlich „besser ein kleines Eigenheim als gar kein Eigenheim“ Seit jener Zeit kommt dieses Pärchen jedes Jahr mit eintreffen des Frühlings (also jetzt) auf ihr Wasser zurück –ich hoffe noch recht lange.
27.4.07 20:31


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