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Geschichten die das Leben schrieb

Die Verwandlung

In der Mitte des Lebens erwachst Du aus Deinem Schlaf
kann nicht sein, dass dieses Dasein sich Leben nennen darf.
Hast gelebt wie eine Raupe, gefangen im Kokon,
mit unsichtbaren Fäden umspannt, eingezwängt gefesselt, aufgehängt.


Hast Dir diesen Ort nicht selber ausgesucht,
wurdest nie danach gefragt,
willst du leben, willst du lieben, willst du spüren diese Welt?
Nein, es war dir nicht beschieden selbst zu wählen deinen Weg.


Kleine Raupe wird sich wandeln, kleine Raupe spürt dass es geschieht
Kleine Raupe wird bald fliegen und in grosse Höhen ziehn.
Schmetterling du zartes Wesen, schaukle glücklich durch die Luft
nimm mit feinen Sinnen auf, diesen lauen Frühlingsduft.


Fühl die Freiheit, spür das Leben, lass vom Wind dich drehn mit Wonne,
riech die Blumen, grüss die Vögel, wärm die Flügel an der Sonne
nun kannst du atmen, kannst du sein,

spürst wie deine Seele endlich lebt.


Sonnenstrahlen und Blumenduft betören Deine Sinne
und es ist als hörest du auf einmal eine Stimme
„Schmetterling, wach auf, vergiss vergangne Schmerzen
nur ausgesöhnt mit ihren Leben gesunden alle Herzen

verwundert und verzaubert, lässt du es still geschehen
trägt dich ein Windhauch durch die Lüfte, lässt dich nach Hause wehn
19.9.05 13:21


Zürichs Blaumilchkanal -


Nun die folgende Geschichte k?nnte man ja unter die Kategorie ?Frau am Steuer ? einreihen, kann sein, dass sie vielleicht auch dort katalogisiert werden sollte. Vielleicht war ich einfach zu m?de, zu bl?de oder zu - nein blond bin ich nicht.

Also ich steuerte mein Fahrzeug eines Abends Richtung Z?rich, eigentlich nichts besonderes, fuhr die gleiche Autobahn wie immer und ausser einem winzigen Stau beim ?Anflug? auf die Stadt sind mir keine Besonderheiten aufgefallen. Die Baustelle eingangs Stadt, die Verengung auf eine Spur sind schon seit Monaten , nichts besonderes eben.

Ganz anders die R?ckfahrt. Ins Auto - wie immer-, Gang rein, Blinker raus ?wie immer- rechte Fahrbahn w?hlen, die Autobahn ansteuern ? wie immer- und dann oh Schreck -Flughafen Kloten Zufahrt gesperrt.
Hm, macht nichts, jede Sperrung hat auch eine Umfahrung mit entsprechender Beschilderung. Ja, tats?chlich im letzten aber auch aller letzen Moment da ein rotes, mickriges Schildchen ?FLUGHAFEN?. Uff gerade noch geschafft. Umfahrung Richtung Uster, d?nkt mich etwas sehr komisch. Aber was soll s ist ja so angeschrieben und weiter geht die Fahrt.

Positiv denken, sage ich zu mir, so bleibt man flexibel Frau, ist nur gut so was damit die Zellen in Schwung bleiben.

Irgend jemand hat ein rotes Schild BERN nach links gestellt ins Abseits genauer gesagt Richtung Bauhalde.

Vielleicht Nachtbuben die nichts besseres zu tun hatten..

Ausserdem will ich nicht nach Bern, m?chte Richtung Kloten aber kein Hinweisschild FLUGHAFEN mehr. Na mein Gott mitten in der Nacht habe Null Bock auf der Autobahn Richtung Uster zu landen.
Nicht verzagen, denke kenn mich ja aus bin ja schliesslich in dieser Stadt grossgeworden und ein bisschen etwas ist noch in den paar verbliebenen grauen Zellen vorhanden. Also abbiegen Richtung Oerlikon. Im Kopf bereits den Weg, da muss ich ja nur an der Messe Z?rich vorbei, dann rechts und hoppla hopp bin ich schon wieder auf der Strasse Richtung FUGHAFEN .

Sch?ner Gedanke, beruhigende Gedanke, dann werde ich mich richtig wie schon fast zu Hause f?hlen. Im Kopf denke ich schon, und dann war das ja ne Sache von ein paar Minuten, also halb so schlimm was sind den ein paar mickrige Minuten kein Grund sich aufzuregen. Mein Herz h?pft schon fast wie ich bemerke, dass ich doch tats?chlich die Messe Z?rich rechts von mir sehe. Also alles in Butter M?dchen, dein Gehirn funktioniert noch. Doch was sehen meine Adleraugen in der dunklen Nacht. Blinklichter, Baustelle, Absperrungen, Gr?ben, einfach das totale Chaos.

Doch, doch, dass das Hallenstadion umgebaut wird hat sich auch bis in die l?ndlichen Regionen der angrenzenden Kantone herumgesprochen. Dass jedoch die ganze Umgebung zu einer einzigen, riesigen Baustelle gemacht wurde ?berraschte mich doch sehr. Na wenigsten hier scheint ein Aufschwung stattzufinden, mindesten f?r die Lieferanten von Absperrmaterial und Tiefbaumaschinen. Nicht aber f?r Lieferanten von Verkehrsbeschilderungen wie es scheint.

Irgendwie hat diese Sache eine fatale Aehnlichkeit mit Kishons Blaumilchkanalgeschichte

Ganz Oerlikon eine riesige Baustelle und nicht ein einziges verdammtes kleines Schildchen wo die Chose durchgeht.
Eine Grossstadt wie Z?rich aber ein Beschilderung derer sich die Bewohner Seldwylas noch sch?men w?rden.

Zum Gl?ck kenn ich mich ? immer noch - ein bisschen aus, also mangels anderen M?glichkeiten abbiegen nach rechts mit dem Smart spitzkehr um 180 Grad - zwar verboten aber schnell ? und ist ja eh dunkel und der Smart schwarz, damit die allgemeine Fahrtrichtung wieder stimmt. Na irgendwo war da doch fr?her mal ein Bahnhof .Der kann ja wohl nicht verschwunden sein und mit ihm die Strasse die daran vorbei f?hrt und weit, weit oben meldet mir meine Erinnerung sollte es nach rechts gehen Richtung Affoltern und Affoltern heisst soviel wie Ende der Stadt, Ende des Chaoses , Freiheit, Luft, Katzensee, Landleben bald wieder in Sicht.

Na mein innerer Kinderkompass hatte mich doch tats?chlich in die richtige Richtung gelotst.

Die Allee oder was man davon in der Dunkelheit eben so zu erkennen glaubt. sieht ja noch aus fast wie damals, Das aufkommen kindlicher Gef?hle wird unterdr?ckt vom aufkeimenden Aerger ?ber diese einer Grossstadt unw?rdigen Geschichte die irgendwie auch immer schwerer auf den rechten Fuss zu dr?cken beginnt. Meine Laune sank im Gleichklang mit dem rechten Fuss, da machte es PLING und es wurde tageshell um mich herum.

Was war denn das nun?
Es darf nicht wahr sein zu allem Aerger auch noch DAS. Wunderbar ein Midnightfoto. Meine Laune sank noch eine Spur tiefer, besonders beim Gedanken die heutigen Kameras k?nnten so gut sein, dass da nicht nur der Fahrer abgelichtet wird sondern ev. auch das was er gerade beim Fahren machte. Nein ,nein , nicht was ihr denkt -aber sicher nicht - ich war ja alleine unterwegs. Aber ein teueres SMS wird das allemal werden.

Na f?r diesen Abend hatte ich genug vom Grossstad-feeling Marke Seldwyla

Bis zum n?chsten Mal Z?rich und Deine Teddys ich gr?sse Dich aber dann werde ich ganz bestimmt die Autobahn Richtung Baden mit meinem Fahrzeug beehren.
22.9.05 19:49


Verdammt noch mal ich weine nicht

Verdammt noch mal ich weine nicht

Zwischen Schmetterlingen und Alpenrosen
Schneefeldern und Bergbächen
Den hoheitsvollen Viertausendern
und Dem Pfeifen der Murmeltiere

Verdammt noch mal ich weine nicht

Ich bin stark

Der Weg hierhin, schwierig, steinig, gefährlich. Dem Abgrund entlang, nicht hinunterschauen, nicht anhalten. Es gibt kein zurück Es gibt nur diesen einen schmalen Weg und auch der ist nicht immer sichtbar.
Gehe ich rechts, gehe ich links oder übers Schneefeld da vor mir den Spuren entlang?
Spuren, welche Spuren, wie alt sind sie und wer ist diesen gefährlichen Weg gegangen? Ist dieser Weg auch mein Weg.

Kein Weg der für den Einen gut ist, ist auch für den anderen der richtige.

Jeder muss seinen Pfad finden immer dem Drängen seiner Seele nach.

Es ist wie ein Labyrinth

Verdammt noch mal ich weine nicht

Ich schreite vorwärts, bergauf, sehe den Gipfel nicht,
auch nicht die Zwischenstation.
Keine Menschenseele weit und breit,

einsam allein

mit mir und meinem Schmerz

Warum quäle ich meine Seele
Warum blutet mein Herz?
Warum nur muss ich ihn gehen diesen einsamen Weg?
Führt er zum Ziel oder in eine Sackgasse?

Zum Ziel: Will heissen an s Ende der Strasse.

Brennende Sehnsucht die traurig macht.

Ankommen heisst:

zu Hause sein bei Dir.

Aber ich fühle Du bist weit weg. Es trennen uns nicht die 200 Kilometer, es trennt uns

MEIN WEG.

Wie Du sehne ich mich nach dem Gleichklang der Seelen nach Liebe, Geborgenheit, Verstehen, Ruhe und innerer Zufriedenheit.
Doch da ist auch die Angst unendliche Angst wieder gefesselt zu werden bevor ich jemals richtig frei sein konnte.
An Ketten gelegt , nichts zu fühlen als diesen dumpfen, matten, elenden Schmerz.

Dieses grauenvolle nicht existieren der Seele. Angst ich habe Angst.

Verdammt noch mal ich weine doch.

Und freue mich über jede einzelne Träne. Denn Tränen bedeuten Gefühle und Gefühle bedeuten Leben.


Forts. folgt
17.9.05 14:04


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